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Lissabon – eine Liebeserklärung

Sofern möglich, gönnen wir uns einmal im Jahr einen Städtetrip in eine europäische Stadt. Paris, Berlin, Dresden oder Nürnberg waren schon Ziele vergangener Jahre. 2017 sollte es Lissabon werden:

Reisezeitraum und Anreise

Die schöne Stadt an der Mündung des Tejo hatte uns schon länger gereizt und letztendlich gaben Fotos von den geheimnisvollen Gärten der Quinta da Regaleira den Ausschlag, endlich einen Städtetrip nach Lissabon zu planen und zu buchen.

Unsere Wahl fiel auf 4 Nächte von Montag bis Freitag im März. Wir wollten Touristenmassen und teure Wochenenden meiden. TAP Air Portugal bietet eine Direktverbindung von Hamburg an, gegen die wir uns jedoch wegen der Abflugzeit morgens um 6 Uhr entschieden. Wir wollten nicht mit unserem Gepäck* (und ja, unsere Packwürfel* waren wieder dabei) morgens um 9 Uhr in Lissabon stehen, wenn erst nachmittags in die Unterkunft eingecheckt werden kann. Zudem hassen wir sehr frühe Flüge. Warum? Hier zeigen wir´s Dir 😉 . Wir buchten einen Flug bei Brussels Airlines mit Umsteigen in Brüssel. Air France bietet ebenfalls Verbindungen mit Umsteigen in Paris nach Lissabon an.

Anflug auf Lissabon

Anflug auf Lissabon

Für den Flughafentransfer haben wir die Luxusvariante gewählt. Der Airport liegt quasi mitten in der Stadt und obwohl Du ziemlich günstig mit der Bahn ins Stadtzentrum fahren kannst, haben wir uns Joels Limousinenservice gegönnt. Und wir lagen damit genau richtig. Joel hat uns während der Fahrt mit reichlich guten Tipps versorgt, u.a. mit dem Tipp für die besten Pasteis de Nata (die wir täglich verputzt haben…sogar kurz vor der Abreise am Flughafen haben wir noch welche gekauft) und dem Zugang zur Rooftop Bar.

Die Unterkunft

Die Wahl der Unterkunft gestaltete sich recht einfach. Wir wollten ein Appartement mit möglichst großem und gemütlichem Bett, einer Heizung (die meisten älteren Häuser in Lissabon verfügen über keine Zentralheizung und im März ist es nachts doch noch recht frisch) und einer Lage, von der aus wir möglichst viel zu Fuß erreichen. Das Ganze sollte natürlich auch bezahlbar sein. Bei Airbnb wurden wir fündig.

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Das Madragoa Viertel ist touristisch noch wenig erschlossen. Von hier aus läufst Du etwas 30 min bis zum Rossio Bahnhof, von dem aus z.B. die Züge nach Sintra fahren, und 10 min bis zum Santos Bahnhof. In der Travessa das Inglesinhas haben André und Paula ein altes Fischerhaus umgebaut und drei Appartements liebevoll und extrem gemütlich eingerichtet. Wir haben uns für das Appartement im zweiten Stock entschieden, da es als Einziges ein King Size Bed hat. Wir können Dir die Appartements absolut empfehlen und würden selbst jederzeit wieder dort übernachten.

In derselben Straße befindet sich ein total uriges italienisches Restaurant. Italienisches Restaurant in Portugal? Jup, die Osteria – Cucina di Amici ist jeden Abend knüppelvoll. Wir hatten Glück, am ersten Abend ohne Reservierung dort essen zu können. Man teilt sich die leckere italienische Hausmannskost und kann am Gemeinschaftstisch schnell mit anderen Leuten ins Gespräch kommen.

Ca. 5 min Fußweg von der Unterkunft entfernt gibt es einen Pingo Doce Supermarkt, der sich perfekt für die Selbstversorgung eignet und in dem wir mehrmals entspannt eingekauft haben – nur unter Einheimischen und völlig ohne Kenntnisse der portugiesischen Sprache.

Fotografiert haben wir übrigens ausschließlich mit den Handy-Kameras (Silke mit Sony* und Markus mit Samsung*) sowie mit unserer Panasonic Kompaktkamera*. Die DSLR ist zu Hause geblieben.

Was haben wir in Lissabon gemacht?

  • Tag 1: Anreise, Check-in in der Unterkunft, erster Einkauf im Pingo Doce, Abendessen in der Osteria
  • Tag 2: Ganzer Tag in Sintra: Quinta da Regaleira mit den Gärten und dem Poco Initiático, Nationalpalast Pena
  • Tag 3: Ganzer Tag in Lissabon: Castelo del Sao Jorge, Lunch bei Raimundo & Marques Lda, Praca do Comercio, Praca Rossio, Elevador de Santa Justa, Ascensor da Gloria, Miradouro de Sao Pedro de Alcantara, Bairro Alto, Sundowner in der Rooftop Bar
  • Tag 4: Belem & Cascais
  • Tag 5: Abreise

Detaillierte Berichte zu den Tagen 2, 3 und 4 folgen…falls Ihr sie lesen wollt. Kommentiert dazu gerne diesen Artikel…vielleicht interessiert es Euch ja auch gar nicht 😉

Die Kosten

  • Unterkunft über Airbnb: 261 Euro für 4 Nächte (inkl. aller Gebühren)
  • Flug direkt bei Brussels Airlines gebucht: 169 Euro pro Person (inkl. aller Gebühren)
  • Flughafentransfer über Conjugamapas: 35 Euro pro Strecke

Weitere interessante Fakten

  • Gegessen: mindestens 3-4 Pasteis de Nata pro Tag und Person
  • Gelaufen: so viel, daß wir jeden Tag Plattfüße hatten
  • Getrunken: Wein, Bica, Martini, Sumol
  • Gemieden: die absoluten Touri-Fallen, wie z.B. die Tram 28

Eine Liebeserklärung

Lissabon, Du hast uns begeistert. Vom ersten Moment an haben wir uns hier absolut wohl gefühlt. Deine kleinen und engen Gassen versprühen Charme und Deine Hügel, die wir endlos rauf und runter gegangen sind und von denen sich immer wieder neue und faszinierende Ausblicke boten, haben uns verzaubert. Du bist so voller Leben. Überall haben wir spannende Street Art und Graffitis gesehen.

Absichtlich haben wir uns planlos in Dir treiben lassen und haben viele Touri Hotspots gemieden. Wir sind nicht mit der vielgerühmten Tram 28 gefahren (obwohl dort die beste Möglichkeit besteht, sich beklauen zu lassen). Wir haben uns nicht ewig in die Touristenschlange am Elevador de Santa Justa angestellt, sondern haben das zarte Bauwerk liebevoll aus der Ferne betrachtet. Wir haben einen Abend unter Locals auf dem Dach eines Parkhauses verbracht und Pasteis de Nata im winzigsten und besten Laden gekauft (der Manteigaria). Wir haben das einzige Restaurant in Lissabon gefunden, welches zwar eine englische Speisekarte hat, in dem jedoch kein einziges Wort Englisch gesprochen wird. Obrigada 🙂

Warum haben wir so lange gewartet, um Dich zu spüren und zu erleben?

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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Mystik und Märchenschlösser - Ein Tag in Sintra

  2. Da hattet ihr einen tollen Piloten beim Anflug. Das Bild mit der Ponte 25 Abril ist wunderschön. Sintra habe ich im Nebel erlebt, vom Märchenschloss habe ich nicht viel gesehen. Aber Lissabon ist eine Traumstadt, da gebe ich Dir absolut recht!

    • Ja, wir hatten wirklich Glück beim Anflug. Und haben auf der richtigen Seite gesessen, juhuu! Schade, daß Du in Sintra so blödes Wetter hattest. Warst Du auch im Garten der Quinta da Regaleira? Da stelle ich mir Nebel schön mystisch vor. Irgendwie passend. Bei uns war es oben am Pena Palace sehr kalt und windig. Wir waren völlig fertig danach.

  3. Ich teile die Begeisterung für Lissabon und die Pasteis de Nata. 😉 Leider hab ich es bei meinem letzten Besuch nicht geschafft, nach Sintra zu fahren. Das ist für die nächste Reise fest eingeplant. 🙂

    LG Daniela

    • Oh je, die Pasteis de Nata…ich glaube, ich muss mal ein gutes Rezept suchen, seufz!! Sintra kann ich absolut empfehlen. Ein Tag war natürlich viel zu kurz, es gibt so viel zu entdecken und wir wären gerne noch mehr in den Hügeln und Gärten zu FUß unterwegs gewesen. Beim nächsten Mal würde ich mindestens eine Nacht dort einplanen.
      LG

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