Canyonlands National Park: Chesler Park und Joint Trail Wanderung

Wir nehmen Dich mit in die Sandsteinlandschaften des Chesler Park im Needles District des Canyonlands National Park. Schon die Anfahrt ist atemberaubend und die Wanderung eröffnet Dir wunderschöne Panoramen in diesem weniger frequentierten Teil des National Parks. Die Wanderung zum Chesler Park und Joint Trail war Teil unserer USA Rundreise 2015.

31. Mai 2015

Der Weg zum Elephant Hill Trailhead führt über eine unbefestigte Piste

Heute sind wir früh wach und frühstücken im Hotel in Monticello. Über die 211 fahren wir in den Canyonlands NP. Die Straße ist wirklich unglaublich schön und lohnt sich auch, wenn D keine Wanderung im Needles District machen willst. Unterwegs treffen wir reichlich Kühe, die auch gerne mal mitten auf der Straße stehen. Also: Vorsicht und Augen auf!

 

Der Weg zum Elephant Hill Trailhead führt uns die letzten Meilen über eine unbefestigte Piste. Vor uns schafft es sogar ein Wohnmobil bis zum Trailhead. Ab dem Trailhead beginnt neben dem Wanderweg auch eine der anspruchsvollsten Offroadstrecken des Südwestens, auf der wir später immerhin einige Meter zu Fuß zurücklegen werden.

Ausgerüstet mit 5 Litern Wasser und Gatorade geht es auf den Trail

Um 9:30 Uhr starten wir zu unserer heutigen Wanderung. Ausgerüstet mit je 5 Litern Wasser/Gatorade und einem dicken Lunchpaket geht es auf den Trail. Wir wollen die von Fritz beschriebene Route zum Chesler Park und Joint Trail laufen. Gleich am Anfang geht es erstmal schön bergauf und die Lunge brennt. Die Mühe wird gleich belohnt durch sagenhaft schöne Ausblicke auf die Canyonlands und das deutlich höher liegende Island in the Sky.

Entspannt sitzen wir im Schatten am Eingang zum Chesler Park

Am Eingang zum Chesler Park machen wir eine kurze Pause und genießen die Aussicht auf unserer „Picknickbank“, einem etwas erhöht liegenden Felsvorsprung, auf dem wir entspannt im Schatten sitzen können. Auf dem Trail treffen wir Marie aus Deutschland. Ihr gehört das Wohnmobil und wir setzen den Weg gemeinsam fort. Marie begleitet als Reiseleiterin sechsmonatige Panamericana Touren und wir kommen schnell ins Gespräch übers Reisen und über ferne Länder.

 

Abstieg in eine schmale Felsspalte

Es geht quer über die grüne Ebene des Chesler Park bis zum Joint Trail, der durch eine schmale Felsspalte führt. Es müssen sogar einige Felsen überklettert werden. Alles in allem eine absolut machbare Route. Schließlich stoßen wir am Ende des Joint Trail auf eine Jeeproad und hier gibt es auch ein Toilettenhäuschen. Wir gehen ein Stück auf der Jeeproad entlang, bevor der Trail rechts abzweigt.

Es geht zurück in den Chesler Park und nach einer Weile sind wir wieder an der „Picknickbank“. Jetzt nehmen wir uns die Zeit für eine ausgedehntere Pause und genießen unser leckeres Sandwich, bevor wir den Rest des Weges zurück zum Auto bewältigen.

 

Sechs Stunden quer durchs Sandsteinwunderland

Nach insgesamt 6 Stunden sind wir wieder am Trailhead. Eine wunderschöne und aufgrund ihrer Länge recht anstrengende Wanderung. Wir verabschieden uns von Marie und fahren zurück Richtung Monticello. Der Needles District des Canyonlands National Park hat uns wirklich begeistert.

Bei 7 Eleven holen wir uns ein erfrischendes Slurpee, bevor wir die Dusche im Hotel genießen. Zum Abendessen gibt es ein Sandwich auf dem Zimmer.

 

Lust auf weitere Berichte von dieser Tour? Die gesamte Tour 2015 findest Du hier:

USA 2015 Bisons & Canyons Blog Titel

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Kategorie 3: anstrengende Wanderungen

  2. Schöner Artikel! Die Wanderung gefällt mir gut. Ich denke mal das wäre mal was für mich für „kühlere“ Tage, ist ja schon eine ordentliche Strecke. Habt ihr noch Empfehlungen für kürzere Wanderungen im Needles District? Mir hat der Canyonlands NP allein schon im Island in the Sky District gefallen – würde gern mehr davon erkunden. 🙂

    Liebe Grüße
    Mandy

    • Dankeschön 😘 Du kannst von dem Trail auch nur den Teil bis zum Chesler Park und dann zurück gehen, ist auch wunderschön und dauert nur halb so lange. Wir sind noch den Pothole Point Trail gegangen. Der war recht schön, wäre aber bei gefüllten Potholes noch schöner gewesen. Es gibt noch ein paar kürzere Trails, die sind wir aber nicht gelaufen.

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