Canyonlands Needles District

National Park Pass – America the Beautiful

Zu jedem USA Southwest Road Trip gehört der Besuch eines oder mehrerer National Parks. Insbesondere Utah, Arizona und Kalifornien haben mit ihren berühmten Parks wie Arches, Grand Canyon, Bryce Canyon oder Yosemite sehr viel zu bieten. In diesem Beitrag beantworten wir Dir alle Fragen zum National Park Pass „America the Beautiful“, mit dem Du ein Jahr lang alle Parks besuchen kannst.

So sieht der National Park Pass aus

So sieht der National Park Pass aus (Quelle: https://store.usgs.gov/pass/index.html)

Allgemeine Info

Der National Park Pass berechtigt Dich ein Jahr lang ab erster Nutzung zum Besuch aller Einrichtungen unter der Verwaltung des Forest Service, National Park Service, Fish and Wildlife Service, Bureau of Land Management, Bureau of Reclamation und US Army Corp of Engineers. Somit sind u.a. alle National Parks und National Monuments abgedeckt. Nicht inkludiert sind die Eintrittsgelder für State Parks wie z.B. das Valley of Fire bei Las Vegas oder den Snow Canyon bei St. George. Eine vollständige Liste aller Einrichtungen, die den Pass akzeptieren, findest Du hier als PDF.

Enthalten sind die Standard Eintrittsgelder für den Fahrer und alle weiteren Personen (max. 4 Personen in Parks, die pro Person abrechnen) in einem Privatfahrzeug. Kinder unter 15 Jahren erhalten kostenlosen Eintritt. Nicht enthalten sind Gebühren für Campgrounds etc.

Was der National Park Pass kostet

Der Pass kostet $80 für ein ganzes Jahr. Er kann bis zu zwei Besitzer haben, die auf vorgesehenen Linien auf der Rückseite unterschrieben müssen. Diese Personen müssen weder verwandt noch bekannt sein und auch nicht im selben Auto oder zur selben Zeit reisen.

Grand Canyon Eingangsschild

Grand Canyon Eingangsschild

Wo Du den Pass bekommst

Obwohl Du den National Park Pass online kaufen könntest, besteht dazu keine Notwendigkeit. Am besten kaufst Du ihn direkt vor Ort bei der ersten Einfahrt in einen Park. Wenn Du den Pass erstmal hast, kannst Du in vielen Parks an den Schlangen vorbei fahren.

Mit dem National Park Pass benutzt Du die Prepaid Lane

Mit dem National Park Pass benutzt Du die Prepaid Lane

Hier siehst Du die südliche Einfahrt in den Yellowstone National Park:

Obwohl der Pass „Non- transferable“ (nicht übertragbar) ist, besteht kein Verbot für den Weiterverkauf, so lange bisher nur eine Person als Pass Owner unterschrieben hat. Die Bedingungen geben nirgendwo „Non-resaleable“ an. Hier zählt einzig der moralische Aspekt bzw. Deine persönliche Einstellung. Bis 2007 war der Pass unter dem Namen „Golden Eagle Passport“ bekannt, kostete $50 und zu dieser Zeit war der Weiterverkauf tatsächlich offiziell verboten. In diesem FAQ werden alle Fragen von offizieller Seite beantwortet.

Aufgrund dieser Regelung kannst Du also ganz legal von jemandem den National Park Pass kaufen, der nur ein Unterschriftsfeld auf der Rückseite benutzt hat. Da dieses Thema gerne heftige und unschöne Diskussionen auslöst, empfehle ich Dir bei Zweifeln diesen ausführlichen Artikel zum Thema Weiterverkauf.

Wann sich der National Park Pass lohnt

Für jede klassische Südwest Tour lohnt sich der Pass.

Die Rechnung ist ganz einfach, wenn Du Dir die Eintrittspreise (aktuell für 2017) einzelner Parks anschaust:

Die Preise gelten meist für eine Woche. Enthält Dein Road Trip also den Grand Canyon und die National Parks Arches und Bryce, so lohnt sich der Pass schon.

Osteinfahrt zum Zion National Park

Osteinfahrt zum Zion National Park

Inspiration benötigt

Weißt Du noch nicht so genau, welche Parks Du besuchen willst? Stöber ein bißchen in unseren Reiseberichten und lass Dich inspirieren. Brauchst Du professionelle und kompetente Hilfe bei der Planung Deiner Tour? Dann bist Du hier genau richtig.

Etwas zum Schmökern vor Deiner Reise findest Du hier:

 

 

 

 

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