In 5 Tagen durch den Yellowstone und Grand Teton National Park

Die Bisons und Canyons Tour 2015 führte uns in den Yellowstone und Grand Teton National Park. Wir verbrachten 5 ganze Tage in den Parks und erlebten die wunderbare Tierwelt und die erstaunlichen vulkanischen Aktivitäten. Reise mit uns in 5 Tagen durch die beiden beeindruckenden National Parks im Nordwesten der USA.

Mi, 03. Juni 2015

Der Tag startet mit hausgemachtem French Toast

Der Tag startet mit dem leckeren Frühstück in der Lobby des Cabin Creek Inn in Thayne. Gestern sind wir von Moab aus mit einem Abstecher zu den Tanger Outlets in Park City bis nach Thayne in Wyoming gefahren. Thayne liegt etwa 50 Autominuten vor der touristischen Hochburg Jackson. Es gibt hausgemachten French Toast und viele andere Leckereien. Hier könnten wir es gut noch eine Nacht länger aushalten. Nach der Hitze der letzten Tage ist die kühle Luft hier sehr angenehm. Ausgerüstet mit Fleecepulli und langen Hosen starten wir zunächst Richtung Jackson.

Hausgemachter French Toast im Cabin Creek Inn

Hausgemachter French Toast im Cabin Creek Inn

Am Town Square in Jackson

Am Town Square in Jackson

Gute Sicht auf die Teton Range

Nett ist es in Jackson, aber viel zu touristisch. Wir kaufen uns Kaffee und Zimtschnecken in einer hübschen Bäckerei und fahren zum Moose Visitor Center des Grand Teton NP. Dank des schönen Wetters haben wir eine sehr gute Sicht auf die Teton Range, deren Zipfel schön schneebedeckt in den Himmel ragen. Der Ranger empfiehlt uns einen kurzen Hike zum Taggart Lake und wir machen die schöne Wanderung. Nach insgesamt 1:20 h sind wir zurück am Auto und fahren zum Jenny Lake. Anschließend nehmen wir die Signal Mountain Road. Leider wird am Aussichtspunkt gebaut, so daß wir diesen Abstecher umsonst gemacht haben. An der Chapel of the Sacred Heart machen wir unsere Mittagspause und essen die leckere Zimtschnecke.

Teton Range

Teton Range

Taggart Lake

Taggart Lake

Bisons und ein Baby

Über den John D Rockefeller Jr Parkway erreichen wir den südlichen Eingang des Yellowstone National Parks. Wir steigen kurz für ein Foto am Schild aus und werden gleich von Mücken überfallen. Da die Straße zwischen West Thumb und Old Faithful wegen einer Brückenreparatur gesperrt ist, müssen wir einen recht großen Umweg fahren. Einen kurzen Halt machen wir am Lake Yellowstone. Wir kommen durch das Hayden Valley und sehen gleich Bisons und Babybisons. Auch schweflig riechende Pools liegen am Weg.

Am Lake Yellowstone

Am Lake Yellowstone

Die ersten Bisons und ein Baby, Yellowstone

Die ersten Bisons und ein Baby

 

Check-in in West Yellowstone

Wir sind schon spät dran und halten uns daher nicht lange auf. Schließlich liegen noch 4 volle Tage im Park vor uns. Gegen 19 Uhr erreichen wir das Evergreen Motel in West Yellowstone. Wir gehen zum Abendessen zum Beartooth BBQ und kaufen danach noch im Food Roundup Supermarkt ein.

Do, 04. Juni 2015

Gefrühstückt wird heute gemütlich im Hotelzimmer. Es gibt kostenlosen Kaffee im Office und wir bekommen ganz schön kalte Füße, während wir uns in Flip Flops unseren Kaffee dort holen. Vorbei ist es mit der Hitze, die uns durch das südliche Utah begleitet hatte.

Lower Geyser Basin und die ersten Tourbusse

Wir machen uns auf den Weg in den Yellowstone NP. Der Westeingang liegt quasi direkt hinter dem Ortsausgang von West Yellowstone. Heute wollen wir die Geyser-Felder im Südwesten des Parks und rund um Old Faithful besuchen. Zunächst halten wir am Lower Geyser Basin und gehen auf dem Fountain Paint Pot Trail. Uns erschrecken die vielen Reisebusse auf dem Parkplatz und die Menschenmassen, die sich über die Stege und Wege schieben. Wir werden schnell lernen, daß es am heutigen Donnerstag vergleichsweise ruhig im Park ist.

Abgestorbene Bäume am Lower Geyser Basin

Abgestorbene Bäume am Lower Geyser Basin

Bisons ziehen durch das Lower Geyser Basin

Bisons ziehen durch das Lower Geyser Basin

Die beste Sicht auf Grand Prismatic Spring

Als nächstes liegt das Midway Geyser Basin auf dem Weg. Über einen teilweise asphaltierten Weg und einen Holzsteg erreicht man den Excelsior Geyser und Grand Prismatic Spring. Die Pools und die umliegenden Flächen zeigen wunderschöne Farben und wir sind begeistert. Die anderen Touristen auch und zeigen es lautstark und rücksichtslos. Um den Massen zu entgehen, fahren wir weiter zum Fairy Falls Trailhead. Nach einem kurzen Stück auf dem Trail finden wir den Trampelpfad, der auf den Hügel hinauf führt. Hier sind wir fast allein und haben eine sagenhaft schöne Aussicht auf die Grand Primatic Spring.

Holzstege führen über die thermisch aktiven Flächen

Holzstege führen über die thermisch aktiven Flächen

Grand Prismatic Spring zeigt eine unglaubliche Farbenpracht

Grand Prismatic Spring zeigt eine unglaubliche Farbenpracht

Grand Prismatic Spring - Yellowstone National Park

Grand Prismatic Spring – Yellowstone National Park

Punktgenau bricht Old Faithful aus

Weiter geht es nach Old Faithful. Wir sind überrascht von der Infrastruktur und stellen das Auto auf einem der riesigen Parkplätze ab. Es erinnert ein wenig an einen großen Freizeitpark und es wundert nicht, daß sich viele Menschen hier auch so benehmen.

Im Visitor Center erkundigen wir uns nach der Zeit des nächsten Ausbruchs des Old Faithful Geyser. Wir haben noch genügend Zeit und setzen uns auf eine der Bänke mit perfekter Aussicht auf den berühmten Geyser. Zeit für ein Sandwich. Langsam füllen sich die Bänke und schließlich bricht Old Faithful auf die Minute genau aus. Unglaublich, wie genau die Vorhersage der Ranger ist. Der Ausbruch ist noch in vollem Gange, da leeren sich die Bänke schon wieder. Die meisten haben ihr Foto und ziehen weiter. Wir genießen die volle Länge des Spektakels. Zeitgleich bricht ein Stück entfernt der Grand Geyser aus. Was für eine wunderbare Show!

Der bekannteste Geyser im Park: Old Faithful

Der bekannteste Geyser im Park: Old Faithful

Die Touristenmeute fotografiert den Ausbruch von Old Faithful

Die Touristenmeute fotografiert den Ausbruch von Old Faithful

Thermal Features im Upper Geyser Basin

Das Upper Geyser Basin bietet links und rechts neben dem Firehole River eine Menge „thermal features“ und wir spazieren entspannt den Trail entlang bis zum Morning Glory Pool. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum Observation Point. Von hier oben hat man eine schöne Aussicht auf Old Faithful und die umliegenden Gebäude, von denen die Olf Faithful Lodge besonders ins Auge fällt.

Einer der vielen dampfenden Pools im Upper Geyser Basin

Einer der vielen dampfenden Pools im Upper Geyser Basin

Morning Glory Pool

Morning Glory Pool

Blick auf die Old Faithful Lodge vom Observation Point

Blick auf die Old Faithful Lodge vom Observation Point

Auf der Terrasse der Lodge machen wir eine Kaffeepause, bevor wir uns in die Shopping-Schlacht in den Souvenirläden begeben. Passend zum heutigen Thema essen wir spätnachmittags einen leckeren Burger im Geyser Grill.

Bisons sind bekanntlich sehr kleine und zarte Tierchen

Bisons sind ja bekanntlich sehr kleine und zarte Tierchen, deshalb kann es durchaus passieren, daß man sie auf dem Rückweg zum Auto einfach übersieht. Vor allem, wenn sie so dezent auf einer Verkehrsinsel sitzen.

Ein Bison sitzt mitten auf der Parkinsel

Der Jeep links ist unserer

So ein Bison kann man schon mal übersehen auf dem Weg zum Auto

So ein Bison kann man schon mal übersehen auf dem Weg zum Auto

Bisonnahaufnahme

Hübsches Tier – natürlich mit dem Teleobjektiv aufgenommen

So sah die Szene aus unserem Auto aus

So sah die Szene aus unserem Auto aus

Dampfende Pools im letzten Sonnenlicht

Auf dem Rückweg Richtung West Yellowstone liegt noch das Black Sand und das Biscuit Basin auf dem Weg. Jetzt gegen Abend kühlt es schon ab und die dampfenden Pools und Quellen sehen noch dramatischer aus.

Abends wirken die dampfenden Pools noch dramatischer

Abends wirken die dampfenden Pools noch dramatischer

Letzter Stopp ist noch einmal das Midway Geyser Basin. Und siehe da, zum Sonnenuntergang haben wir Grand Prismatic Spring fast für uns allein. Nur noch ein paar verlorene Hüte zeugen vom touristischen Ansturm während des Tages.

Allein an der Grand Prismatic Spring

Allein an der Grand Prismatic Spring

Zum Abschluß des Tages gönnen wir uns noch einen Becher Ben&Jerrys aus dem Supermarkt in West Yellowstone und für Dich gibt´s ein kurzes Video:

Fr, 05. Juni 2015

Auch heute gibt es ein leckeres selbstgemachtes Frühstück im Hotelzimmer und Kaffee aus dem Office. Anschließend fahren wir wieder durch den Westeingang in den Yellowstone NP.

Grand Canyon of the Yellowstone

Heute wollen wir uns die Gegend um den Grand Canyon of the Yellowstone anschauen. Die Anfahrt dauert eine Weile und führt durch unterschiedliche Landschaften. Nach einem Stopp am Canyon Visitor Center machen wir uns auf den Weg zu den Viewpoints am North Rim. Ein schöner Weg führt hinab zur Kante des unteren Wasserfalls. Entlang des Canyons bieten sich noch reichlich weitere Punkte mit wunderschönen Aussichten in den Canyon und auf den Wasserfall. Im Canyon liegt noch ein kleiner Rest Schnee.

Schöner Punkt, um den Lower Fall zu fotografieren

Schöner Punkt, um den Lower Fall zu fotografieren

Schneereste an den Canyonwänden

Schneereste an den Canyonwänden

Weiter geht es zu den Aussichtspunkten am South Rim. Insbesondere der Artist Point ist sehenswert. Einige Hirsche grasen friedlich neben dem Parkplatz und sorgen für hektisches Geknipse bei vielen Touristen.

Die klassische Aussicht vom Artist Point

Die klassische Aussicht vom Artist Point

Ein Reh frisst leckeres frisches Gras

Das frische Gras scheint lecker zu sein

Ein Stück Paradies auf Erden: Lamar Valley

Nachdem wir nun keine Lust mehr auf´s Viewpoint-Hopping haben, fahren wir nach einer Kaffee- und Eispause weiter Richtung Norden über den Dunraven Pass und nehmen die Straße Richtung Lamar Valley. Ein Bison mitten auf der Straße sorgt für Autoschlangen und unkontrolliertes Benehmen (als gäbe es nur ein Bison in dieser Gegend). Die Fahrt durch das Tal ist wunderschön und wären nicht so viele verrückte Menschen unterwegs, dann würde es sich anfühlen wie im Paradies. Friedlich weidende Bisonherden mit Jungtieren ziehen am Lamar River entlang. Wir Menschen sind die Eindringlinge und haben hier eigentlich nichts zu suchen. Die Bisons zeigen es deutlich, indem ihnen die Straße sch…egal ist. Herrlich!

Ein kleines Paradies mit grasenden Bisons

Ein kleines Paradies

Bisons ziehen quer über die Strasse

Eindringlinge in der Welt der Bisons

Leider nur ein kurzer Abstecher auf dem Beartooth Highway

Zwischenzeitlich ziehen dunkle Wolken heran und regnen sich über uns ab. Licht und Stimmung sind unglaublich schön. Die Gegend hier gefällt uns sehr gut und wir fahren durch den Nordosteingang des Parks hinaus bis nach Cooke City auf dem Beartooth Highway. Noch dunklere Wolken ziehen auf und wir stellen fest, daß es leider Zeit zum Umkehren ist.
Den Tag beenden wir mit einem leckeren Abendessen bei Wild West Pizza.

Kurzer Halt in Cooke City

Kurzer Halt in Cooke City

Unwetter über den Bergen

Unwetter über den Bergen

Sa, 06. Juni 2015

Auch heute beginnt der Tag mit dem Frühstück im Zimmer des Evergreen Motels. Die dunklen Wolken scheinen sich zu verziehen und wir starten in unseren dritten Tag im Yellowstone NP. Heute stehen wir erstmal eine halbe Stunde in der Autoschlange vor dem Parkeingang.

Samstäglicher Stau vor dem Westeingang des Parks

Samstäglicher Stau vor dem Westeingang des Parks

Blubbernde Schlammlöcher

Das erste Ziel heute sind die Artist Paint Pots, hier gibt es schön blubbernde Schlammlöcher zu sehen. Auf dem Weg Richtung Norden schauen wir uns dann das beeindruckende Norris Geyser Basin an, bevor wir durch den nördlichen Parkeingang bis nach Gardiner fahren. Das Städtchen liegt direkt am Parkeingang und hier befindet sich das schöne steinerne Eingangstor von 1903. Die Straße durch das Tor wird gerade erneuert und wir kommen leider gar nicht richtig ran.

Blubbernder Schlamm

Blubbernder Schlamm

Norris Geyser Basin

Norris Geyser Basin

Die heißen Quellen versiegen

Auf dem Rückweg halten wir natürlich in Mammoth Hot Springs und gönnen uns ein gemütliches Picknick auf der Wiese vor dem Visitor Center. Danach schauen wir uns die Mammoth Hot Springs Terraces an. Es gibt hier einen Fußweg im unteren Bereich und eine kurze Ringstraße im oberen Bereich, die wir auch noch befahren. Aufgrund von kleineren und größeren Erdbeben versiegen immer mal wieder heiße Quellen, so daß sich der Weg des Wassers häufig verändert. Dadurch trocknen einige Terrassen aus und es entstehen neue an anderen Stellen.

Die Lower Terraces thronen über der Straße

Die Lower Terraces thronen über der Straße

Fragile Kalkformationen

Fragile Kalkformationen

Dampfend ergießt sich das Wasser über die Terrassen

Dampfend ergießt sich das Wasser über die Terrassen

Lower Terraces

Lower Terraces

Auf dem Rückweg nach West Yellowstone fängt es mal wieder an zu regnen. Wir kaufen im Supermarkt Verpflegung für die nächsten Tage ein und essen im gemütlichen Old Town Cafe. Den Abend beschließen wir mit einem Bummel durch den Ort und ein bißchen Souvenir-Shopping.

So, 07. Juni 2015

Heute schlafen wir richtig aus und frühstücken wieder im Zimmer. Am Parkeingang des Yellowstone NP erwartet uns wieder eine Autoschlange. Wir fahren heute in den Südostteil des Parks bis nach Grant.

Sulphur Caldron und Mud Volcano

Im Hayden Valley halten wir aufgrund von Büffeln auf der Straße immer wieder an. Unterwegs halten wir auch am Sulphur Caldron und am Mud Volcano. Insbesondere der Sulphur Caldron macht seinem Namen alle Ehre.

Im Lake Village schauen wir uns das historische Lake Yellowstone Hotel an. Eigentlich wollten wir in Grant ein Picknick am See machen. Wir erfahren, daß der Picknickplatz wegen Bärensichtungen geschlossen ist und essen einen leckeren Burger zum Mittag im Restaurant, bevor wir uns auf den Rückweg machen.

So riecht es am Sulphur Caldron

So riecht es am Sulphur Caldron

Entspannter Bison

Entspannter Bison

Heute ist die Selfie-Stick-Dichte besonders hoch

Auf dem Weg liegt das West Thumb Geyser Basin wunderschön direkt am Ufer des Lake Yellowstone. Hier ist die Touristen- und damit auch Selfie-Stick-Dichte heute jedoch so hoch, daß uns wirklich die Laune vergeht.

West Thumb Geyser Basin - ein Foto ganz ohne Selfie-Stick

West Thumb Geyser Basin – ein Foto ganz ohne Selfie-Stick

Die Bisons bestimmen das Tempo

Wir beschließen, zum Abschluß unseres Yellowstone Besuches noch einmal nach Old Faithful zu fahren. Im Hayden Valley müssen wir uns in Geduld üben, denn die Büffel bestimmen mal wieder das Tempo. So verbringen wir eine entspannte Stunde mit der Beobachtung dieser schönen Tiere am Straßenrand.

In Old Faithful angekommen, kaufen wir uns im Old Faithful Inn ein Eis und schauen uns den Ausbruch des ehrwürdigen Geysers an. Danach essen wir unser mitgebrachtes Sandwich in Ruhe auf der Bank vor dem Geyser. Jetzt heißt es Abschied nehmen und ein letztes Mal führt uns der Weg durch die schönen Landschaften bis nach West Yellowstone inklusive touristischer Idiotie und Büffelstau. Die Bisons werden wir vermissen. Die touristische Hölle hier ganz sicher nicht.

Die Bisons bestimmen das Tempo und stoppen regelmäßig den Verkehr

Die Bisons bestimmen das Tempo

Friedliche Szene im Hayden Valley

Friedliche Szene im Hayden Valley


Zur Vorbereitung unseres Yellowstone und Grand Teton Besuchs habe ich den Lonely Planet Reiseführer benutzt. Er gibt neben ausführlichen Beschreibungen der einzelnen Gegenden noch wertvolle Tipps zur Gestaltung der eingeplanten Zeit in den Parks. Auch die an die Parks angrenzenden Gebiete werden behandelt.

Die Karten geben eine sehr gute Übersicht über die Parks und die verschiedenen Services und Trails. Trotzdem lohnt sich ein Besuch im jeweiligen Visitor Center, um aktuellste Informationen zu erhalten.

Ich empfehle Dir, mindestens drei volle Tage im Yellowstone National Park während Deiner USA Rundreise einzuplanen.

 

Wie stehst Du zu Selfie-Sticks und nervenden Touristen?

29 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. So ihr zwei

    nun habe ich mich mal kurz weg geträumt… ich kann nur sagen danke viel mal für diesen Bericht. Einmal mehr überzeugt mich meine Einstellung nicht in West Yellowstone zu wohnen sondern wenn möglich immer im Park, denn nichts ist schöner vor und nach den Touristen im Park zu sein und nicht in der Schlange von und zum Eingang, denn dann wird es wirklich schön. Ja man muss dafür am besten anfangs Mai schon buchen für das nächste Jahr, dann aber kann man es sich noch aussuchen. Am Abend auf der Terrasse im Old Faithful Inn zu sitzen und noch im Abendlicht den Ausbruch zu sehen was gibt es schöneres. Da wo man raus auf die Terrasse geht, hat es sogar eine Kaffeebar die haben dort eine Italienische Cimbali und sie hat wunderbaren Kaffe gemacht… oder morgens um 04:00 aufstehen und von Cooke City ins Lamar Valley zu fahren bei Sternenhimmel und natürlich fast im Schritttempo, denn die Bison und andere Tiere sind immer all gegenwärtig und man muss höllisch aufpassen, aber mit genügend Zeit ist auch das kein Problem. Also wenn ihr wieder mal in den Yellowstone fahrt, macht di Planung so früh, da ihr IM Park nächtigen könnt, das wird dann viel entspannter. man muss dann nicht mit den Tagestouristen um die Wette warten, wenn sie beim raus fahren doch noch mal einen Bison sehen 🙂

    Aber vielen Dank ein wunderschöner Bericht, wir waren ende August anfang September 14 Tage im Yellwostone und dieses Jahr sind wir dann von Anfang Juni 3 Wochen im Yellwostone, mehrheitlich wegen den Tieren darum der grösste Teil ist für das Lamar Valley und das Hyden Valley reserviert.

    Schöne Grüsse Roland

    • Roland, ich denke, man kann wirklich nie genug Zeit dort verbringen. Ich fand´s sehr schade, nicht im Park zu übernachten. Leider konnten wir nicht früher reservieren. Sollten wir nochmal hinfahren, dann in der Vor- oder Nachsaison und auf jeden Fall mit Übernachtung im Park.
      Die Kaffeebar haben wir übrigens auch gesehen…und uns für Eis entschieden 😉
      Ich wünsche Euch auf jeden Fall eine ganz tolle Zeit!!

  2. Pingback: National Park Pass - America the Beautiful - safetravels.de

  3. Hallo Silke,

    ein super Beitrag! Die Bilder sind echt stark. Kurz nach euch waren wir auch im Grand Teton und im Yellowstone (September 2015). Die beiden Parks sind der Wahnsinn. Wer es sich zeitlich leisten kann, sollte sich meiner Meinung nach mindestens eine Woche für den Yellowstone einplnen und abseits der Touristenmengen in der Wildnis wandern gehen. Das steht seit unserem Besuch dort ganz oben auf meiner bucketlist. Die Natur ist einfach atemberaubend!

    Schöne Grüße,
    Thomas

    • Hallo Thomas,
      vielen Dank 🙂 Eine Woche oder länger könnten wir sicher auch dort verbringen. Beim nächsten Mal würde ich auch außerhalb der Saison kommen, selbst wenn es dann kälter wäre oder einige Einrichtungen schon geschlossen wären. Ich würde auch gerne mal im Winter hin, wenn die heißen Quellen und Geysire noch besser zur Geltung kommen. Die Gegend ist so unglaublich schön.
      LG
      Silke

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  6. Wir haben uns das auch ewig überlegt mit dem Yellowstone, da er eben weit weg von allem ist. Und dann, gerade mit Baby, haben wir uns für eine Wohnmobiltour entschieden – zum Glück. Definitiv eine Tour die im Gedächtnis bleibt. Auch weil wir manchmal kurz vor der totalen Verzweiflung waren, aber im Laufe des Trip wurde es total cool 😉
    Falles euch genauer interessiert – hier findet ihr eine Übersicht wo wir rumgedüst sind. Der tagtägliche Bericht mit allen Höhen und Tiefen gibt´s dann unter: Rundreise…
    http://www.kindimgepaeck.de/reise-berichte/usa/usa-2015/

    • Ja, die Entfernungen zum und im Yellowstone NP sind schon gewaltig. Ich war sehr froh, daß ich vier ganze Tage dafür eingeplant hatte, zumal bei uns auch die Straße zwischen Old Faithful und dem Südeingang gesperrt war und wir dadurch mehr Strecke machen mussten.
      Mit Kind stelle ich es mir im Wohnmobil auch besser vor. Im Park campen muss auch toll sein. Wir hatten dazu allerdings keine Lust, nachdem wir schon im Grand Canyon gezeltet hatten und waren froh über die warme Dusche und unsere gemütliche Basis in West Yellowstone.
      In Euren Bericht hab ich schon reingeschaut…Ihr hattet also auch Spaß mit den anderen Touris dort…das war echt schlimmer als an allen anderen Orten…

  7. Pingback: Unterwegs rund um Moab - safetravels.de

  8. Liebe Silke,
    ein toller Bericht über den Yellowstone NP.
    Dieser ist ganz weit oben auf unserer Bucketlist und ist ein weiteres Herzensziel von mir.

    • Danke! Yellowstone stand bei uns auch lange auf der Liste, bevor wir ihn letztes Jahr endlich eingebaut haben. Ist auf jeden Fall lohnenswert und wunderschön!

  9. Pingback: Zebra Slot und weitere Gründe für einen Besuch in Escalante - safetravels.de

  10. Pingback: Liebster Award - erfahre mehr über Safetravels - safetravels.de

  11. Es ist wirklich ein wunderbarer Park und so vielfältig, auch wir haben uns in den Yellowstone verliebt!
    Ja, es ist schade dass dort inzwischen solche Massen unterwegs sind, aber zum einen gehören wir ja auch dazu, zum anderen wird es auf einen Schlag weniger, sobald man abseits der mit dem Fahrzeug anfahrbaren Parkplätze ist, z. B. mal ein paar Schritte zu Fuß macht, eine kleine Wanderung…
    Man muss sich eben damit arrangieren.

    Wir haben auch Artikel über den Yellowstone geschrieben, vielleicht auch für eure Leser interessant: http://willkommenfernweh.de/yellowstone-highlights/

    • Abseits der Wege müssen wir uns nächstes Mal auch unbedingt bewegen. Dafür war bei dem Besuch leider kaum Zeit. Bei uns war die Straße zwischen West Thumb und Olf Faithful gesperrt, deshalb mussten wir schöne Umwege fahren.

      Euer Artikel ist super!!!

    • Danke, euer Artikel gefällt mir auch sehr gut und ihr hattet so ein Glück mit dem Wetter!
      Eine Straßensperre kann im Yellowstone schon fies sein. Der Park ist zwar riesig, das meiste ist jedoch Hinterland, zu dem man nur über Trails oder querfeldein kommt (oder gar nicht, dafür ist es ja auch ein Nationalpark), aber nicht mit dem Auto. Es gibt nur wenige Straßen.

  12. Was für wunderschöne Bilder. Wir wollten 2014 auch eigentlich in diese beiden Nationalparks. Aber dann waren wir zu spät dran, und alle Lodges und Unterkünfte in der Nähe waren bereits ausgebucht. Naja, so sind wir dann die Ostküste bis San Francisco runter gefahren. Das war auch schön. Vielen Dank für den tollen Bericht. Jetzt weiß ich, das ich da unbedingt auch hinmöchte.

    • Danke. Ich wollte sehr gerne im Yellowstone NP übernachten und war auch zu spät dran. Beim nächsten Mal würde ich etwas außerhalb der Saison fahren, dann sind die Hotelpreise auch nicht so wahnsinnig hoch.

  13. wow…der Park ist einfach nur toll, jetzt muss ich auch unbedingt da hin
    ich wusste auch gar nicht, dass es dort so viele Bisons gibt und Selfie Stick Touristen stören mich zum Glück nicht so sehr, viel schlimmer finde ich Touris die die Umwelt verschmutzen und ihren Müll überall hinwerfen
    lg

    • Auf diese Leute kann ich auch verzichten. Sogar im Grand Canyon (also z.B. in der day use area am Indian Garden) lassen Leute ihren Müll liegen, obwohl sie damit das Leben der Tiere gefährden. Jedes Jahr sterben Rehe, weil sie Plastik gefressen haben. Und das nur, weil wir Menschen uns zu fein dazu sind, unseren Müll wieder mitzunehmen und vernünftig zu entsorgen.

  14. Ich mag das „Geruchsfoto“ von dir am liebsten – hehe 🙂 – und die anderen natürlich auch. Von Planet Yellowstone hast du mich überzeugt und bevor ich irgendwann mit meiner Rakete dorthin starte, komme ich auf jeden Fall noch einmal hier bei dir vorbei! Liebe Grüße Lu

  15. Was für ein schöner Bericht! Ich muss ja sagen, dass Nordamerika bis kürzlich überhaupt nicht auf meiner Bucketlist stand. Dann habe ich zufällig im Fernsehen eine Reportage über den Yellowstone gesehen und das hat meine Einstellung total geändert. Durch deinen Blog und besonders diesen Bericht mit den tollen Fotos will ich jetzt auch ganz schnell dort hin. Mal sehen, wann es klappt. Wenn es dann soweit ist, werde ich auf jeden Fall vorher Deinen Blog auswendig lernen 😉
    LG Wibke von http://www.webundwelt.de

    • Danke sehr. Yellowstone ist wie ein anderer Planet. Insbesondere das Lamar Valley war ein Traum. Ich würde gerne nochmal ausserhalb der Saison hin. Sag Bescheid, wenn Du Fragen hast 🙂

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