Zion National Park Observation Point

Die schönste Aussicht im Zion National Park: Observation Point

Die schönste Aussicht im Zion National Park darfst Du Dir nicht entgehen lassen, auch wenn Du sie Dir schwer verdienen musst bei einer der lohnenswertesten Wanderungen im Zion Canyon. Lies hier den Bericht zum Observation Point Hike, den wir bei unserer USA Rundreise 2013 gemacht haben.

Im Shuttle-Bus geht´s zum Wheeping Rock Trailhead

05. September 2013

Nach dem Frühstück schlüpfen wir in unsere Wanderklamotten und machen uns auf den Weg in den Zion National Park. Am Visitor Center parken wir das Auto und nehmen den Shuttle-Bus zum Weeping Rock Trailhead.

Schöne Aussichten auf dem Trail zum Observation Point

Schöne Aussichten schon von Anfang an

Kurz vor dem Echo Canyon

Kurz vor dem Echo Canyon

700 Höhenmeter und 8 Meilen müssen überwunden werden

Unser Ziel ist heute der Observation Point. 700 Höhenmeter pro Strecke müssen überwunden werden, 8 Meilen lang ist der Hike (Roundtrip). Zunächst geht es über einige Switchbacks nach oben, bevor der Trail im sehr schönen Echo Canyon verschwindet. Hier sind einige Pools noch mit wenig Wasser gefüllt und es ist schön kühl. Der Trail trifft auf den East Rim Trail und windet sich dann in weiteren Switchbacks bis fast zum Rim hinauf. Die letzten Switchbacks befinden sich direkt in der Sandsteinwand hoch über dem Zion Canyon und mir wird ein wenig mulmig angesichts der Höhe.

Diese Switchbacks sind vor dem Echo Canyon zu bewältigen

Diese Switchbacks sind vor dem Echo Canyon zu bewältigen

Der Trail ist direkt in den Sandstein gefräst, Zion National Park

Der Trail ist direkt in den Sandstein gefräst

Die Aussicht ist bereits hier atemberaubend.

Die schönste Aussicht im Park: Observation Point

Der Trail führt noch eine Weile am East Rim entlang und schließlich zweigt der Abstecher zum Observation Point ab. Nach insgesamt 2 1/2 Stunden ist das Ende des Trails erreicht und wir befinden uns hoch oben über dem Zion Canyon und können das ganze Tal hinab schauen.

Aussicht vom Observation Point

Der Lohn für den harten Aufstieg

Angels Landing liegt uns zu Füßen

Angels Landing liegt uns quasi zu Füßen. Wir verbringen hier eine entspannte Lunch-Pause und versuchen, die kleinen Squirrels von unseren Nüssen und Riegeln fernzuhalten. Die possierlichen Tierchen sind ja sehr niedlich und zählen trotzdem zu den gefährlichsten Bewohnern vieler National Parks, da sie schöne Krankheitserreger übertragen können, wenn sie den Touristen lustig in die Hand beißen.

Angels Landing liegt uns zu Füßen, Zion National Park

Angels Landing liegt uns zu Füßen

Ameisen auf dem Gipfel von Angels Landing

Ameisen auf dem Gipfel von Angels Landing

Entspannte Lunchpause mit grandioser Aussicht, Zion National Park

Entspannte Lunchpause mit grandioser Aussicht

Der Abstieg ist eine Tortur

Nach der wohlverdienten Pause beginnt der Abstieg, der eine Tortur für Knie und Füße ist. Hier wirken die Trekking-Stöcke Wunder.

Im Echo Canyon - Abstieg fast geschafft, Zion National Park

Im Echo Canyon – Abstieg fast geschafft

Um 15:15 Uhr sind wir nach insgesamt 5 1/2 Stunden wieder zurück am Trailhead. Wir fahren zurück nach Springdale, bummeln ein bisschen und essen ein leckeres Eis. Zum Abschluss des Tages geht´s in den Pool im Hotel und natürlich ins Jacuzzi.

Endlich zurück im Hotel

Endlich zurück im Hotel

Zehensocken - ein Wundermittel gegen Blasen

Zehensocken – ein Wundermittel gegen Blasen

Welche Aussicht gefällt Dir im Zion National Park am besten?

14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  3. Hallo ihr Zwei,

    ich bin über euren Reisebericht auf die Wanderung zum Observation Point gekommen. Wir haben sie auf unserer diesjährigen Rundreise durch den Westen gemacht und ich muss sagen, es war wirklich die mit Abstand spektakulärste Wanderung auf unserer Reise. Auch kann ich mit Bestimmtheit sagen, ich war nicht das letzte Mal im Zion. Wir hatten leider nur einen Tag Zeit, da ging nicht mehr. Übernachtet hatten wir übrigens auf der Pondarosa Ranch, die ist auch wirklich sehr empfehlenswert. Urige Hütten mit wirklich sehr gutem Frühstücksbufett. Danke euch sehr für euren Tipp. Das war klar eine Bereicherung unserer Reise.

  4. Hallo Silke,
    sehr schöner Bericht. Nachdem wir letztes Jahr Angels Landing erklommen haben werden wir in diesem Urlaub voraussichtlich auch den Observation Point anpeilen. Mal schauen ob es klappt :-).
    VG

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  7. … glaube die wäre auch was fürs uns gewesen. Aber alles geht nu mal nicht an einem Tag … und wer weiß, vielleicht gibt es ja eine zweite Chance …

    • Ja, das glaube ich auch. Das wäre was für Euch und ganz bestimmt kommt das nächste Mal! Beim Zion gibt es immer ein nächstes Mal 🙂

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  10. Den Wheeping Rock Trail sind wir nicht gewandert, aber wir waren auf Angels Landing. Auch diese Wanderung ist schweißtreibend, lohnt sich aber wegen des grandiosen Ausblicks, den man von oben hat. Die letzten Meter bis zum Ende des Trails erfordern allerdings Mut, den ich nicht aufbrachte. Denn dafür muss man über Felsen bis an den Rand der Felsspitze klettern, und da ich nicht schwindelfrei bin, konnte ich mich dazu nicht überwinden.

    • Angels Landing hab ich wegen der Höhenangst nicht machen können. Mein Mann ist oben gewesen und ich hatte am Scout Lookout auf ihn gewartet. Hat sich trotzdem auch gelohnt. Der Trail zum Observation Point ist länger und die Höhendifferenz größer. Dafür ist der Trail nicht so ausgesetzt ☺

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