Canyon de Chelly Blog Titel

Canyon de Chelly – Dramatik und Mystik

Canyon de Chelly National Monument – der imposante Spider Rock und traumhafte Sandsteincanyons mit grünem Boden. So hatten wir uns die Landschaft vorgestellt. Markus wollte schon lange den mystischen Spider Rock live sehen und so wurde der Canyon de Chelly im nordöstlichen Arizona zu einem der Ziele unserer Flying Saucers Tour durch New Mexico und Arizona.

Mittwoch, 28.09.2016

Unser Tagesziel ist heute Chinle mit dem Canyon de Chelly. Im Grundmann wurde die Route über die Indian Route 13 und Lukachukai empfohlen und diese Empfehlung können wir Dir auf jeden Fall weitergeben.

Aus Farmington kommend geht es am Shiprock vorbei. Hier machen wir keinen Fotostopp, denn wir haben heute ein straffes Programm. Noch wissen wir nicht, daß es anders kommen soll, als wir geplant hatten.

Buffalo Pass mit traumhafter Aussicht

Die Indian Route 13 führt uns nach Arizona und in die Lukachukai Mountains. Vom Buffalo Pass aus genießen wir eine unglaublich schöne und bereits etwas herbstliche Aussicht. Im weiteren Verlauf bergab werden die Felsen immer roter und schließlich befinden wir uns wieder in der typischen Landschaft aus rotem Sandstein, sie wir so lieben.

Buffalo Pass mit traumhaft herbstlicher Aussicht

Buffalo Pass mit traumhaft herbstlicher Aussicht

Indian Route 13 bei Lukachukai

Indian Route 13 bei Lukachukai

Typischer Verkehr in ländlichen Gegenden

Typischer Verkehr in ländlichen Gegenden

Von Nordosten erreichen wir das Canyon de Chelly National Monument. Es schützt den Canyon del Muerto und den Canyon de Chelly und befindet sich auf Navajo Gebiet. Die Straße führt am Canyon del Muerto entlang nach Chinle. Vom Canyon selbst sieht man nichts und die Aussichtspunkte lassen wir links liegen, denn wir wollen erstmal ins Hotel und unser Gepäck loswerden. Für die Aussichtspunkte ist sicher später noch Zeit. Wir freuen uns auch schon auf den Sonnenuntergang in dieser beeindruckenden Landschaft.

Willkommen in Chinle

Gegen 13 Uhr erreichen wir das Visitor Center. Sehr viel Info ist hier allerdings nicht zu bekommen. Unser Hotel ist heute die Thunderbird Lodge, die als einziges Hotel in Chinle direkt im National Monument und an der Einfahrt zu den Canyons liegt. Leider können wir noch nicht einchecken und gehen deshalb erstmal essen bei Denny´s. Chinle selbst ist ein relativ kleiner Ort, der neben einigen Kettenrestaurants insgesamt nur drei Hotels bietet. Dementsprechend teuer ist die Übernachtung hier. Trotzdem möchten wir vor Ort bleiben, natürlich auch wegen des Sonnenuntergangs.

Viewpoint Hopping am Canyon de Chelly

Nach dem Essen können wir in der schön rustikalen Lodge einchecken. Inzwischen hat es sich leider zugezogen und aus dem grauen Himmel regnet es fröhlich vor sich hin. Wir erkundigen uns an der Rezeption der Lodge nach Touren, denn in die Canyons kommen Besucher nur per geführter Tour oder auf einem einzigen Trail. Eine Tour ist uns zu teuer und wir planen für morgen den Hike zur White House Ruin im Canyon de Chelly.

Schließlich hört es nachmittags doch noch auf zu regnen und schnell machen wir uns auf den Weg zu den Aussichtspunkten am Canyon de Chelly. Angefangen beim Spider Rock Overlook, welches der letzte Punkt ist, den Du auf einer geteerten Straße erreichen kannst, fahren wir alle Viewpoints ab und schauen uns auch schon mal den Trailhead für morgen an. Die Wolken geben eine dramatische Kulisse für den Canyon ab. Wir hätten uns trotzdem über ein paar Sonnenstrahlen gefreut.

Am Canyon del Muerto schaffen wir es noch bis zum Antelope House Overlook, bevor es über dem Canyon endgültig zu dunkel wird. Einen schönen Sonnenuntergang erleben wir heute leider nicht.

Donnerstag, 29.09.2016

Prasselnder Regen und eine Enttäuschung

Wir wachen morgens vom Geräusch des prasselnden Regens auf. Der Wetterbericht verspricht keine Besserung und so streichen wir schweren Herzens unsere geplante Wanderung in den Canyon de Chelly. Damit steht fest, daß wir wiederkommen müssen. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Restaurant der Thunderbird Lodge reisen wir ab Richtung Grand Canyon.

Highway 264 durchs Navajoland

Highway 264 durchs Navajoland

Eine weitere Enttäuschung erleben wir später am Highway 264. Der Regen hört heute anscheinend gar nicht mehr auf. Geplant war eine Mittagspause mit Picknick am Coal Mine Canyon, der sich knapp abseits des Highway 264 in der Navajo Nation Reservation befindet. Bei strömendem Regen haben wir allerdings weder Lust auf ein Picknick noch auf ein Stück Dirtroad. Wir hoffen, daß dies der einzige Schlechtwettertag bleibt und fahren weiter. Zumindest freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit der Maswik Lodge am Grand Canyon.

Osteinfahrt zum Grand Canyon National Park

Osteinfahrt zum Grand Canyon National Park

So begrüßt uns der Grand Canyon am Desert View

So begrüßt uns der Grand Canyon am Desert View

Canyon de Chelly Quick Info

Was kostet der Eintritt? Für den Besuch der Overlooks und die Wanderung zur White House Ruin muss kein Eintritt bezahlt werden. Die Canyons selbst sind nur per geführter Tour mit den Navajo zu betreten bzw. zu befahren.

Wo kann ich Übernachten? In Chinle gibt es ein Holiday Inn, ein Best Western und die Thunderbird Lodge. Letztere befindet sich im Park und und ist navajogeführt.

Wie komme ich am besten hin? Die schönste Anfahrt führt über die Indian Route 13 und die Lukachukai Mountains mit dem Buffalo Pass.

 

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